Einschlafen leicht gemacht – 5 einfache Tipps

Gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag freut man sich, auf das Abendliche zu Bett gehen. Ein ausgewogener und erholsamer Schlaf ist wichtig für den folgenden Tag und von großer Bedeutung für das eigene Wohlbefinden. Doch ist es nicht immer einfach problemlos und schnell einzuschlafen.

Zunächst ist es wichtig das eigene Schlafverhalten zu kennen.

Fünf Einschlaf-Tipps...

Fünf Einschlaf-Tipps…

Diese Thematik bedarf natürlich einen längeren Zeitraum und ist nicht als direkter Tipp zum Einschlafen zu sehen.
Viele denken es sei einfach in die Schlafphase zu kommen, doch dem ist nicht immer so. Am nächsten Morgen fühlt man sich häufig unausgeschlafen. In derartigen Situationen ist es wichtig sein eigenes Schlafverhalten genauer zu analysieren und herauszufinden, welcher Schlaftyp man überhaupt ist. Für die genauere Analyse empfiehlt es sich, ein Schlaftagebuch zu führen.

Dort wird genau dokumentiert, wann man zu Bett geht, wie viele wache Phasen man wahrgenommen hat und wann die Nachtruhe endet. Hieraus kann man schnell herausfinden, wie viel Schlaf wirklich benötigt wird. In der Regel sollte man jedoch zwischen 6 und 8 Stunden schlafen. Doch sollte hierbei beachtet werden, dass ältere Menschen weniger nächtlichen Schlaf benötigen, da sie sich die notwendige Energie bereits bei täglichen Ruhephasen holen. Merkt man jedoch schnell, dass man die Nacht unausgeruht beendet, kann man einen eigenen Schlafrhythmus, über eine gewisse Zeit, trainieren. Das bedeutet: täglich zur gleichen Zeit ins Bett gehen und auch wieder zur gleichen Zeit aufstehen.

Neben dieser Analyse gibt es eine Vielzahl an praktischen Tipps, die das Einschlafen vereinfachen sollen und „direkt“ Abhilfe schaffen können.

Der Tag

Körperliche Aktivität – in ausreichendem Ausmaß kann sie das Einschlafen am Abend enorm vereinfachen, denn sie macht den Körper müde. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass man nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen Sport treibt, denn dann wirkt er zunächst anregend und macht eher wach. Wichtig ist, dass der Körper zunächst eine gewisse Zeit zugeschrieben bekommt, um ihn auf einen normalen Stresspegel runter zu regulieren.
Ein weiterer und zugleich wichtiger Aspekt, der im Tagesverlauf eine Rolle spielt und Probleme am Abend mit sich bringen kann, ist das Thema Stress. Der Stress des Alltags hat im Schlafzimmer nichts zu suchen. Stress und Probleme des Alltags sorgen dafür, dass die Psyche aktiv bleibt und in der Nacht zu viel Arbeit leistet, was logischerweise nicht sonderlich produktiv auf die Schlafqualität wirkt.

Die richtige Umgebung

Positiv beeinflusst wird die Schlafqualität zusätzlich durch eine angenehme Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad. Natürlich ist diese sehr individuell und muss von jedem Selbst herausgefunden werden. Der wohl wichtigere Aspekt hierbei ist das Klima im Schlafzimmer. Es sollte stets vor dem zu Bett gehen gelüftet werden, um die abgestandene Luft aus dem Raum zu entfernen und für frische Luft zu sorgen.

Rituale

Rituale zur Entspannung können durchaus hilfreich sein. Doch gibt es hier keinen nonplusultra Tipp, welches Ritual das Beste ist. Auch hier sollte individuell geschaut werden, was einem am Besten beim Entspannen hilft. Beliebte Beschäftigungen sind:

  • lesen
  • Musik hören
  • kurze Yogaeinheiten, die helfen seine innere Ruhe zu finden

Worauf jedoch verzichtet werden sollte: ein Fernseher im Schlafzimmer. Dieser sorgt lediglich für Reizüberflutungen, in Form von Bildern, Lichtern und Geräuschen und sorgt, je nach Tv-Format, für zusätzliche Anspannung und viele Gedanken in der Nacht.

Natürlich ist die Matratze beim Einschlafen ebenso wichtig. Hier eine Übersicht auf der Startseite.

Die richtige Ernährung

Die richtige Ernährung spielt stets eine wichtige Rolle im Leben und sogar auf das Schlafverhalten kann sie Einfluss nehmen. Wichtig: niemals mit vollem Magen zu Bett gehen, denn dann ist der Körper lediglich mit der Verdauung beschäftigt und findet keine Zeit, um in den Schlaf zu kommen. Auch Kaffee, Nikotin oder Alkohol sind kontraproduktiv und wirken eher anregend auf den Körper.

Hausmittel

Wenn alle Tipps nichts geholfen haben, dann greift man auf die Hausmittelchen zurück. Ein warmes Bad (Wassertemperatur 35 bis 38 Grad) mit Aromen (Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen) oder eine warme Milch mit Honig sorgen für Entspannung und ein inneres Wohlbefinden. Milch enthält Trytophan. Bei diesem Stoff handelt es sich um ein natürliches Schlafmittel. Durch die Aufnahme wird die Serotoninherstellung im Körper positiv beeinflusst, was den menschlichen Körper ruhiger werden lässt.

Letztendlich muss jedem bewusst sein, dass es eine Vielzahl an Einschlaftipps gibt, keiner dieser jedoch ein nonplusultra-Tipp ist und auf jeden Fall helfen wird. Hierbei bedarf es einem erproben und ausprobieren und dann wird jeder den für sich richtigen Tipp finden.

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